Mittwoch, 10. August 2011

Der Grundschul Päp Räp



"The Gustav-Sieber-Grundschool-Rappers" sind Schüler der Klassen 3a und 3b der Gustav-Sieber-Grundschule aus Tamm. Sie treffen sich in einer Musik AG und singen und tanzen Schulbuchgedichte, die Lehrer Peter Hömseder vertont hat.

Gudrun Weiler drehte gemeinsam mit Grundschülern und Kammerorchester einen Videoclip zum Päp Räp. "Für mich sind vor allem die Kontraste reizvoll - zum ersten natürlich die Generationsunterschiede, zum zweiten der Gegensatz Klassische Musik - die oft als steif und elitär wahrgenommen wird - und auf der anderen Seite die ausgelassenen Kinder, die sich ganz auf das Projekt einlassen."

Der Grundschulrap erzählt aus dem Alltag der Grundschüler, das weltbekannte Stuttgarter Kammerorchester begleitet die Grundshüler musikalisch. In den Bauer Studios Ludwigsburg entstand im April 2011 eine CD des Grundschul Päp Räp. "Das Lied und die gemeinsame Arbeit an den CD- und Film-Projekten stärkt das Selbstbewusstsein der Schüler. Text und Inhalt des Päp Räps wurden bewusst so ausgelegt, dass auch Schüler anderer Grundschulen das Lied mitsingen können", erklärt Lehrer und Projektleiter Peter Hömseder.

Die CD ist für fünf Euro in den Bauer Studios oder an der Gustav-Sieber-Schule erhältlich, für acht Euro in Briefmarken kommt sie auch per Post nach Hause. Der Verkaufserlös fließt in weitere musikalische Schulprojekte.

Dienstag, 26. Juli 2011

Besuch des SKO bei den Grundschülern in Tamm

Sozusagen auf dem Weg in den wohlverdienten Sommerurlaub machte das Stuttgarter Kammerorchester noch einmal Halt am der Gustav-Sieber-Grundschule in Tamm. Hier wurden sie mit selbstgebackenem Kuchen und allerlei sonstiger Überraschungen von den Schülern begeistert empfangen. Einem gemeinsamen Kennenlernen folgte eine Abstimmungsprobe, bevor die Schüler der Grund- und Hauptschule in den Genuss einer einmaligen gemeinsamen Aufführung kamen.

Montag, 2. Mai 2011

Herrn Hömseders musikalische Klasse 3 trifft den Stargeiger Daniel Hope

Im Probensaal der Bachakademie probte zu dieser Zeit der mehrfach ausgezeichnete britische Stargeiger und fünffache Klassik Echo Gewinner Daniel Hope mit dem Stuttgarter Kammerorchester für seine anstehende Deutschlandtournee. Die Kinder lauschten fasziniert den klassischen Klängen.

Normalerweise muss man hier mucksmäuschenstill sein, aber Daniel Hope forderte die Grundschüler während eines Bachstückes zum Mittanzen auf. Die Kinder ließen sich das nicht zweimal sagen und tanzten fröhlich zur klassischen Musik. Danach schlossen die Kinder die Augen - sie sollten sich Bilder zu Bach vorstellen. "Eine Hochzeitskutsche die in den Sonnenuntergang hineinreitet", interpretierte Nehle ein Musikstück von Bach.

Am Ende der Probe trugen die Schüler zwei ihrer musikalischen Schulbuchgedichte vor, die ihr Lehrer Peter Hömseder vertont und zu denen die Schüler eigene passende Bewegungen erfunden hatten. Daniel Hope war von den singenden und tanzenden Kindern so begeistert, dass er spontan sein Handy zückte und den Auftritt der Schüler filmte. Anschließend sang und klatschte er hingebungsvoll das Gedichtlied "Wasser Wasser" mit und lobte die Schüler: "Super! Super!"

Schülerbreichte zum Besuch beim SKO: www.herrn-hoemseders-musikalische-klassen.de/schuelerberichtehope.htm

Herrn Hömseders musikalische Klasse 3 zu Besuch in der Stuttgarter Bachakademie

Im Rahmen des Projektes "Das Stuttgarter Kammerorchester trifft auf Herrn Hömseders musikalische Klasse 3c" waren die Tammer Grundschüler der Gustav-Sieber-Schule Anfang Mai 2011 zu einer Orchesterprobe des Stuttgarter Kammerorchester in die Bachakademie Stuttgart eingeladen.

Der geschäftsführende Intendant Max Wagner führte die Schüler durch das altehrwürdige Haus: Er erzählte aus der Geschichte des Stuttgarter Kammerorchesters, das 1945 gegründet wurde und somit das älteste Kammerorchester der Welt ist - das Ensemble spielte schon vor der englischen Königin, vor Angela Merkel und musizierte auf dem legendären Schiff Queen Mary. Zudem erhielt es als einziges Kammerorchester der Welt, eine goldene Schallplatte weil es über eine Million Schallplatten verkauft hatte.

Außerdem führte Herr Wagner die Kinder in sein Büro - hier gab es erstmal ein Vesper und die Kinder machten es sich gemütlich, dann fragten sie Herrn Wagner viele Löcher in den Bauch, zum Beispiel interessierte die Schüler

"Wie viel Geld verdient ein Musiker?"
"Wie kommt der Kontrabass zum Konzert ?"
"Wie funktioniert die Telefonanlage in ihrem Büro?"

Anschließend ging es vom oberen Stockwerk nach unten in den Probensaal...